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Ehrenamt

15.09.17 (TSV Elbenberg)

„Ein Ehrenamt ist Ehrensache“

 

 

 

Die 45-jährige Übungsleiterin Sabine Neuhaus betreut seit zehn Jahren das Kinderturnen im TSV Elbenberg

Das Thema
Ehrenamtliche sind die Stützen des Gemeinwesens. Sie engagieren sich unentgeltlich, investieren viel freie Zeit. In unserer Serie stellen wir Ehrenamtliche des Wolfhager Landes vor, die in einem Verein in leitender Position aktiv sind.

Jeden Dienstag ab 17 Uhr gleicht für eine Stunde die Elbenberger Flachsrose einem schwirrenden Bienenstock. Denn für rund 20 Mädchen und Jungen aus dem zur Stadt Naumburg gehörenden Elbetaldorf im Vor- und Grundschulalter ist dort die Turnstunde des örtlichen Turn- und Sportvereins (TSV) angesagt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Rasselbande:Übungsleiterin Sabine Neuhaus mit Ihren Turnkindern der Sparte Kinderturnen im TSV Elbenberg.

Schnell alles im Griff
Doch Übungsleiterin Sabine Neuhaus hat das anfängliche Tohuwabohu schnell im Griff und lenkt dieses in geordnete Bahnen. Für die im Beruf stehende 45-jährige ein Kinderspiel. Denn in Sachen Kinderturnen in ihrem Heimatverein ist Sabine Neuhaus sprichwörtlich ein „alter Hase.“ Ohne Unterbrechung seit zehn Jahren engagiert sie sich als TSV-Übungsleiterin, vorher war sie schon zwei Jahre in der Sparte Eltern-Kind-Turnen aktiv.

Bevor die Turnstunde offiziell beginnt, hat Sabine Neuhaus aber schon den Parcours aufgebaut. Für den neu angeschafften Gerätepool – Matten, Kästen, Bänke, Kletterleitern, Springseile, Gymnastikreifen, oder Rollenrutschen – hat, so der erste Vereinsvorsitzende Martin Grede, der TSV Elbenberg aus Eigenmitteln insgesamt 3000 Euro auf den Tisch geblättert. Grede: „Ohne Zweifel eine richtige und gute Investition, sind die heutigen Turnkinder doch unsere zukünftigen Mitglieder und damit Mitgestalter unseres Dorflebens.“

Für Sabine Neuhaus, die als Übungsleiterin des TSV-Kinderturnens von ihren beiden Töchtern als Co-Trainer unterstützt wird, ist es „Ehrensache“, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Dies wurde mir quasi schon in die Wiege gelegt. In unserer Familie, ich bin eine geborene Itter, besaß schon immer die freiwillige und ehrenamtliche Bereitschaft zum bürgerschaftlichen und gesellschaftspolitischen Mitmachen in der Dorfgemeinschaft einen hohen Stellenwert. Ob meine Eltern, Geschwister, jetzt mein Mann und ich und unsere Kinder. Denn ohne Ehrenamt unter Hintenanstellung aller persönlicher Belange würde in unserem Staat vermutlich gar nichts laufen.“

 

 

 

 

 

 

 

Immer zur Stelle: Hier unterstützt Sabine Neuhaus die kleine Lisa auf der Kletterleiter.

Doch das TSV-Kinderturnen ist nicht der einzige Bereich, in dem Sabine Neuhaus im bürgerschaftlichen Sinn aktiv ist. Seit 30 Jahren engagiert sie sich in der evangelischen Gemeinde des Kirchspiels Elbenberg/Altendorf, außerdem im Schulelternbeirat und auch im Förderverein der Naumburger Elbetal- und der Bad Emstaler Christine-Brückner-Schule sowie viele Jahre auch im Büchereidienst.

Einmal jährlich Narrenfieber
Und einmal im Jahr nach monatelanger Vorbereitungszeit, der Findung und Herstellung der Kostüme, verfällt Sabine Neuhaus dem Hahl-Dunne-Narrenfieber. Da ist sie mit ihrer Rosenmontagsgruppe alljährlich immer wieder optisch ein echter Hingucker im Naumburger Rosenmontagszug.

Quelle HNA vom 15_09_2017

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