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Ausgleichsflächen

08.01.18 (aus der Kernstadt)

 aus dem Rathaus    

 

2900 Eichen als Ersatz Ausgleich für Rodung vor Hochbehälterbau:
Stadt Naumburg forstet am Mühlenholz auf

Wenn bei Bauprojekten Bäume weichen müssen, wie etwa zuletzt in Naumburg im Kronberg, wo ein neuer Hochbehälter zur Wasserversorgung errichtet wurde, muss an anderer Stelle Ersatz geschaffen werden. Insgesamt waren es 2400 Quadratmeter Waldfläche, die für den neuen Hochbehälter im Forst westlich der Stadt gerodet werden mussten, um Platz zu schaffen für das neue, moderne Versorgungsbauwerk. Die Stadt Naumburg beließ es aber nicht dabei, die abgeräumte Fläche in gleicher Größe andernorts auf Naumburger Gemarkung zu bepflanzen. Weil es das kommunale Grundstück hergab, entschied

man sich „aus Naturschutzgründen“, so Bürgermeister Stefan Hable (CDU), weitere 2000 Quadratmeter dazuzunehmen und großzügig aufzuforsten. Als Grundstück wählte man im Rathaus eine Parzelle an der Kreisstraße 108 zwischen Altenstädt und Ippinghausen in unmittelbarer Nähe zum sogenannten Mühlenholz. Dort rückten nun die Arbeiter eines von der Stadt beauftragten Forstdienstleisters an und setzten fleißig junge Bäumchen. Einst soll daraus eine kerngesunde Waldfläche werden. 4500 Quadratmeter Fläche Insgesamt 2900 Traubeneichen wurden letztlich auf dem 4500 Quadratmeter großen

Grünland gepflanzt. „Wir haben uns für den Baum des Jahres 2014 entschieden, weil die

Eiche in Zeiten des Klimawandels gute Chancen hat, auch in Zukunft hier zu wachsen“, sagte der Bürgermeister. Und weiter: „Sie hat eine besondere ökologische Bedeutung, denn auf keiner anderen einheimischen Baumart, ob lebend oder als Totholz, leben mehr Insektenarten.“ Damit die jungen Bäumchen gegen Verbiss geschützt sind, wurde das Areal eingezäunt. Die gesamte Ausgleichsmaßnahme im Bereich des Mühlenholzes hat rund 15 000 Euro gekostet. In den Bau des neuen Hochbehälters am Kronberg, mit dem im Juli 2016 begonnen wurde und der im Sommer dieses Jahres in Betrieb genommen wurde, hat die Stadt Naumburg gut eine Million Euro investiert. Der Hochbehälter erhöht die Wasserversorgungssicherheit in der Kernstadt sowie in den Stadtteilen Elbenberg und Altendorf erheblich.

Zufrieden: Naumburgs Bürgermeister Stefan Hable vor der eingezäunten Ausgleichsfläche, auf der über die Jahre aus den zarten Pflanzchen ein vitaler Wald werden soll.

Viel zu tun: Im Auftrag der Stadt pflanzten die Mitarbeiter eines Forstdienstleisters die jungen Traubeneichen am Mühlenholz.

Quelle, © HNA 22.12.2017

 

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