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“kurz& knapp”

28.05.08 (kurz und knapp, Rund um Elbenberg)

                                         Onlinebanking 2news1.gif 
        
Recht auf Rückzahlung
             Online – Banking:
Was tun bei fehlerhaften Überweisungen ?
          Der Name war richtig, die Kontonummer falsch – und das Geld weg.

 Ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts München zeigt, welche Folgen eine kleine Un­aufmerksamkeit beim Online – Banking haben kann (Az.: 222 C 5471/07). Der geschädigte Kunde hatte das Geld an eine falsche Person überwiesen, nicht zurückbekommen und – daraufhin seine Bank auf Schadensersatz verklagt. Die trifft laut Gericht jedoch keine Schuld, da sie bei elektronischen Überweisungen Konto­nummer und Name des ge­wünschten Empfängers grundsätzlich nicht abglei­chen muss.

  • Wir erklären, wie die Rechtslage aussieht und was Kunden bei einem Irrtum tun sollten?
  • Darf eine Person, der zu Unrecht Geld überwiesen wurde, die Summe einfach behalten?

Nein, wer die Zahlung nur durch ein Missgeschick erhält, hat sich ungerechtfertigt bereichert und muss das Geld zurückzahlen. Weigert er sich, kann der Geschädigte seinen Anspruch vor Gericht durchsetzen. Im Fall des Münchner Klägers war die Rückzahlung nicht möglich, da die Empfängerin in finanziellen Schwierigkeiten steckte und das Geld bereits ausgegeben hatte.

  •  An wen können sich Kun­de wenden, die fürchten, sich beim Online – Banking vertippt zu haben?

In so einem Fall sollte man sich möglichst schnell mit der eigenen Bank in Verbin­dung setzen. Genau wie bei der Überweisung per Vor­druck vergehen bis zur eigent­lichen Gutschrift zwei bis drei Tage. In dieser Zeit kann die Buchung noch aufgehalten werden. Ist es dafür zu spät, ist trotzdem die eigene Bank der richtige Ansprechpartner: Sie nimmt Kontakt zum Kreditinstitut des Empfängers auf. Das  Bankgeheimnis ist dabei kein Hindernis. Es gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren.

  • Werden Kontonummer und Name bei der klassischen Überweisung abgeglichen?

Ja, bei der schriflichen Überweisung prüft die Bank des Zahlungsempfängers, ob die Angaben zusammenpassen. Die Sonderregelung beim Online – Banking ist darauf zurückzuführen, dass der elektronische Zahlungsverkehr schneller ablaufen soll und daher an vielen Stellen vereinfacht wurde. 

  • Wie können sich Bankkunden vor solchen Fehlern schützen?

 Thomas Bieler, Bankenexperte bei der Verbraucher­zentrale NRW, rät, wenn mög­lich per Lastschrift zu bezah­len. Anders als bei Überwei­sungen kann eine Abbuchung vom eigenen Konto innerhalb von sechs Wochen ohne Anga­be von Gründen rückgängig gemacht werden. Ansonsten hilft nur, beim Eingeben der Kontodaten ganz genau aufzu­passen.

 Online – Banking ermöglicht es, Bankgeschäfte wie Überweisungen oder Kontostandsabfragen über das Internet zu erledigen. Um den Datenaustausch zu sichern, setzen Banken auf mehrere Zugangsschranken: Üblich sind etwa Geheimzahlen wie beim Abheben am Geldautomaten. Außerdem benötigen Kunden für jede Überweisung eine Transaktions – Nummer (TAN). Sie ist der elektronische Ersatz für eine Unterschrift. Eine Liste mit Transaktions – Nummern erhält der Nutzer beim ersten Online ‑ Banking. Laut einer Umfrage des Bundesverbands der deutschen Banken nutzen 36 Prozent der Kunden Online – Banking.Text: HNA                                                                             

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