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21.02.16 (Allgemein, Infos vom www.elbenberg-Team)

smilie_car_071Rettungsgasse ist Pflicht

Hauptkommissar Torsten Werner erläutert das richtige Verhalten im Stau
Feuerwehr
und Rettungsdienst werden bei ihren Einsätzen regelmäßig behindert, weil
Autofahrer keine Rettungsgasse
bilden. Torsten Werner vom Polizeipräsidium Nordhessen erläutert im Interview, wie man sich bei einem Stau richtig verhält und welche Folgen das Nichtbeachten der Vorschriften haben kann.

Wann sollten Autofahrer eine Rettungsgasse bilden und worauf ist dabei zu achten?
TORSTEN WERNER: Das Thema Rettungsgasse wird in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Dort heißt es: Wenn der Verkehr auf Autobahnen und auf Straßen außerorts mit mindestens zwei Fahrstreifen stockt, müssen Fahrzeuge für
die Durchfahrt von Polizeiund Hilfsfahrzeugen in der Mitte eine freie Gasse bilden. Bei drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen ist die Gasse zwischen dem linken und dem rechts daneben gelegenen Fahrstreifen zu bilden.

Reicht es nicht aus, zur Seite zu fahren, wenn man Blaulicht hinter sich sieht?
WERNER: Wir stellen häufig fest, dass eine Gasse erst dann gebildet wird, wenn ein Einsatzfahrzeug sich mit Blaulicht und Martinshorn den Weg bahnt. Das kostet wertvolle Zeit, wenn es um die Rettung von Menschenleben oder die Beseitigung von Gefahren geht. Auch die Dauer der Verkehrsbehinderung verzögert sich. Wer keine Rettungsgasse bildet, steht länger im Stau.

Warum nutzen Rettungsfahrzeuge nicht einfach den Standstreifen?
WERNER: Der Standstreifen ist keine gute Alternative, weil er nicht immer durchgängig befahrbar ist. Auch können
dort liegengebliebene Fahrzeuge stehen, die beispielsweise im Stau überhitzen. Dazu kommt die gesetzliche Pflicht, die Rettungsgasse zwischen den Fahrstreifen zu bilden.

Drohen Strafen, wenn man keine Rettungsgasse bildet?
WERNER: Ein Verstoß gegen die Pflicht Rettungsgassen zu bilden, wird mit einem Verwarngeld in Höhe von 20 Euro geahndet.

Ist es mir als Autofahrer erlaubt, Verkehrszeichen wie rote Ampeln zu überfahren, um den Weg für Rettungsfahrzeuge frei zu machen?
WERNER: Das Überfahren von roten Ampeln kann gerechtfertigt sein. Grundsätzlich gilt die Spezialverfügung, Fahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn freie Bahn zu schaffen, vor der Allgemeinverfügung, rote Ampeln und andere Vorschriften zu beachten. Das Überfahren von Verkehrszeichen darf aber nur dem Platzmachen und nicht dem eigenen schnelleren Fortkommen dienen. Auch dürfen andere Verkehrsteilnehmer durch die Missachtung nicht gefährdet werden.

Rettungsgasse-HNA

Rettungsgasse HNA2

Quelle, ©HNA vom 18.02.2016

Dies soll nur noch einmal zur Erinnerung hier eingestellt sein.
Eigentlich machen wir die Feuerwehrnachrichten auf
www.feuerwehr-elbenberg.de, doch dies zeigt noch einmal die Notwendigkeit einer Rettungsgasse auf, auch auf dem Land und schon erst recht in den Ortschaften und der Stadt sowie auf Autobahnen. Jede Minute zählt für Verletzte, die Erstversorgung zu erhalten, jede Minute entscheidet auf den Wertegang der Genesung und auch bei Brand ist es wichtig so schnell wie möglich an das Objekt heranzukommen um Leben zu schützen, ja auch größeren Schaden am und um das Gebäude abzuwenden.
Hier sei auch noch einmal die Rettungsnummern aufzuzeigen:
Polizei = 110
Feuerwehr & Rettungsdienste = 112
~Die Redaktion~

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