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Der Schandpfahl

21.02.16 (Elbenberger Geschichte)

Der Schandpfahl

Kurz vor dem Kirchbau- und Dorffest wurde 1986 in Anwesenheit des Hessischen Justizministers a.D. Dr. Günther der Schandpfahl in der Mittelstraße in Elben enthüllt. Der Geschichtsverein hatte ihn damals zur Erinnerung an die niedere Gerichtsbarkeit an zentraler Stelle im Ort aufgestellt. In unseren ‚Mitteilungen 1986‘ S.47ff. haben wir darüber berichtet.

 

Auch in der Literatur hat die Nachbildung des Schandpfahls in Elben inzwischen Erwähnung gefunden:

Heinrich Riebeling,
Historische Rechtsmale in Hessen, 1988,
S.63f. und Abb. 4721.R2 Elbenberg.

Nachdem kürzlich das kommunale Grundstück verkauft worden ist, musste der Schandpfahl weichen. Bei der Suche nach einem neuen Standort waren verschiedene Möglichkeiten im Gespräch. Man war sich dabei einig, dass es ein gut sichtbarer und zugleich zentraler Standort sein soll. Anlässlich eines Ortstermins im Oktober wurde zwischen dem Ortsvorsteher Gissel, Herrn Dux von der Stadtverwaltung und Dr. Knöppel vom Geschichtsverein vereinbart, den Schandpfahl an der Ecke Mittelstraße/ Am Dickenstein auf einem kommunalen Grundstück wieder aufzustellen. Das ist inzwischen erfolgt.

Quellennachweis: erstellt von Dr. Volker Knöppel

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