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Kirchen News..

02.03.19 (Allgemein, Kirchengemeinde Elbenberg)

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der Gemeinden                    
Elbenberg  &  Altendorf

 

 

 

Pfarrstellen werden gestrichen – aus der HNA vom Mittwoch, 27. Februar 2019
Synoden haben entschieden, wo in den Altkreisen gekürzt wird

Kreisteil Hofgeismar/Wolfhager Land 
Die Synoden der evangelischen Kirchenkreise Hofgeismar und Wolfhagen haben in ihren Synoden darüber entschieden, wie der angekündigte Pfarrstellenabbau umgesetzt wird. In gleich sechs Kirchspielen werden die Kürzungen, die die Landeskirche eingefordert hat, spürbar.

Weil der Pfarrstellenplan die Kürzungen bis 2026 vorsieht, werden die meisten der betroffenen Stellen nach der Pensionierung der jeweiligen Pfarrer nicht mehr nachbesetzt, wie die Dekane Wolfgang Heinicke (Hofgeismar) und Dr. Gernot Gerlach (Wolfhagen) erklären. Betroffen sind die Pfarrstellen in Altenhasungen-Istha, Breuna, Elbenberg, Grebenstein, Vernawahlshausen, Niedermeiser und Ehrsten. Dort werden –  voraussichtlich beginnend mit Istha im November 2021 – Teil- und ganze Stellen gestrichen. „Schmerz, Verlust, aber auch Akzeptanz“ habe Gerlach bei den Pfarrern in seinem Kirchenkreis gespürt, berichtet der Dekan. Die Kirchenkreise Hofgeismar und Wolfhagen fusionieren zum 1. Januar 2020 zu einem gemeinsamen Kirchenkreis unter der Leitung von Dekan Wolfgang Heinicke. Wie sich die neue Kreissynode dann zusammensetzt, wurde bei den noch getrennten Synoden in den vergangenen Wochen leidenschaftlich diskutiert.

Jetzt steht fest: Ab dem kommenden Jahr werden dem obersten Entscheidungsorgan auf kreiskirchlicher Ebene 90 Mitglieder angehören. Die Zusammensetzung war teilweise kontrovers diskutiert worden, berichtet Heinicke. Viele bisherige Mitglieder der Synoden werden dann nicht mehr dabei sein. Bislang bestand die Synode aus Hofgeismar aus 109 Mitgliedern, die in Wolfhagen aus 74. Laut neuer Satzung soll die Synode künftig anteilig die beiden bisherigen Kirchenkreise abbilden.

Mit der neuen Satzung und dem Pfarrstellenplan sei die Vorbereitung auf Fusion weitestgehend abgeschlossen hieß es. Ein gemeinsamer Haushaltsplan wird derzeit erarbeitet.

Sieben Orte trifft es
MEHR ZUM THEMA Neuer Pfarrstellenplan vor der Fusion

VON LASSE DEPPE – Kreisteil Hofgeismar/Wolfhager Land  
Wer am Neujahrstag 2020 in die Kirche geht, wird vermutlich nicht merken, dass sich etwas geändert hat. Auf dem Papier ist dann zwar aus zwei Kirchenkreisen einer geworden, die Fusion ist aber dennoch ein langer Prozess, der erst im Laufe der Zeit – auch ohne bestimmten Stichtag – spürbar sein wird. Nicht ohne Grund haben die bisherigen Synoden die Jahre 2020 und 2021 als Übergangszeit definiert. In den vergangenen Wochen wurden in den Synoden dafür wegweisende Entscheidungen getroffen.

Die schon lange angekündigte Kürzung der Pfarrstellen wird an sieben Orten spürbar, wo nicht nur Stellen gekürzt, sondern auch Kirchspiele neu gebildet werden.

Altenhasungen-Istha:
Neues Pfarramt Altenhasungen-Istha mit 1,5 Pfarrstellen (bislang 2). Die Pfarrstelle Istha wird nach der Pensionierung von Wolfgang Hanske im November 2021 auf eine halbe Stelle reduziert.

Breuna: Neues Pfarramt Breuna mit 1,5 Pfarrstellen, die Pfarrstelle in Wettesingen wird mit der Pensionierung von Pfarrer Thomas Wischnath im August 2024 auf eine halbe Stelle reduziert.

Elbenberg: Neues Pfarramt Naumburg mit zwei Pfarrstellen. Die Pfarrstelle Balhorn-Altenstädt wird integriert, die in Elbenberg mit der Pensionierung von Pfarrer Stefan Kratzke im Dezember 2025 aufgehoben.

Grebenstein: Neues Pfarramt Grebenstein-Hombressen mit zwei Stellen, Aufhebung der Pfarrstelle Grebenstein 2 mit der Pensionierung von Pfarrerin Elke Gaiser im September 2022.

Vernawahlshausen: Die Pfarrstelle Vernawahlshausen wird spätestens zum Jahresende 2024 aufgehoben. Die Kirchengemeinde Vernawahlshausen wird dem Kirchspiel Lippoldsberg zugeordnet, Heisebeck-Arenborn gehört dann zum Kirchspiel Oedelsheim.

Niedermeiser: Neues Pfarramt Liebenau mit 1,5 Stellen, Reduzierung der Pfarrstelle Niedermeiser auf eine halbe Stelle spätestens zum Jahresende 2024.


Ehrsten:
Ehrsten und Meimbressen gehören spätestens 2026 zum Kirchspiel Westuffeln, Fürstenwald zum Kirchspiel Calden. Die Pfarrstelle in Ehrsten wird aufgehoben.

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Ein Bericht dazu von unserem Pfarrer Oliver Jusek der Kirchengemeinden Elbenberg/Altendorf
Die Kirche bleibt im Dorf

 

Liebe Kirchenmitglieder, falls Sie heute (am 27.02.2019) die HNA gelesen haben, könnten sich einige Missverständnisse aufgetan haben. Die Formulierung, dass die Pfarrstelle Elbenberg aufgehoben wird, lässt viele Rückschlüsse zu, die in der Regel viel dramatischer sind als die tatsächliche Situation. Wer in den letzten Wochen den Gottesdienst besucht hat, konnte immer wieder hören, dass die Kirche Einsparungen vornehmen wird (u.a. 25% des Pfarrpersonals, aber noch an vielen weiteren Stellen). Diese Einsparungen stellen uns vor großen Herausforderungen. Das ist so. Das müssen wir nicht schönreden.

In unserer wundervollen Nachbarschaft Elbe-Ems wird das wie folgt geregelt: Wir schaffen ein neu strukturiertes Pfarramt, das von zwei Pfarrerinnen besetzt wird. Diese beiden Pfarrerinnen haben jeweils eine volle Pfarrstelle inne und versorgen mit diesen insgesamt zwei vollen Stellen folgende Orte: Altendorf, Altenstädt, Balhorn, Elbenberg, Ippinghausen und Naumburg.

Welcher Pfarrerin für welche Orte zuständig sein wird, wie die Aufgaben verteilt werden und welche Pfarrhäuser bewohnt bleiben, ist bei diesem Vorschlag explizit offengelassen worden. Das hat folgenden Grund: Die Vertreter der Kirchengemeinden werden in den nächsten 6 Jahren mit professioneller Unterstützung darüber diskutieren, streiten, abwägen und sich letztendlich einigen, wie diese große Herausforderung gemeinsam zu meistern ist.

So eine Aufgabe geht nicht ohne Verluste, Ängste und sicherlich auch Traurigkeiten vonstatten. Aber wir arbeiten gemeinsam daran mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen. Denn klar ist auch, dass in einer Zeit, in der viele sich von der Kirche distanzieren und das durch die Beendigung ihrer Mitgliedschaft zum Ausdruck bringen, die Kirche daran denken muss, auch in der Zukunft noch arbeitsfähig zu bleiben. Zudem fehlt es immer auch an jungen Menschen, die den Beruf des Pfarrers/Pfarrerin ausüben möchten. Darauf stellen wir uns ein.

Wichtig ist aber: Sowohl Elbenberg als auch Altendorf bleiben jeweils eine Kirchengemeinde. Beide Kirchengemeinden werden auch nach 2026 einen Pfarrer/in haben, die für sie zuständig ist. Nur die Organisation der Aufgaben wird eine andere sein.
Bei Fragen dazu wenden Sie sich gerne an mich oder die Kirchenvorstände!

Herzliche Grüße Ihr Pfarrer Oliver Jusek.

Auslöser zu diesem Schreiben ist der HNA-Bericht, s. Anfang 

Vielen Dank Hr. Oliver Jusek für die schriftliche Darstellung des HNA-Berichtes, die Redaktion www.elbenberg.de   

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