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23.10.19 (Allgemein, für Sie eingstellt, Infos vom www.elbenberg-Team)

Bericht über E-Bikes-Behandlung   

 

 

 

 

Kälte und Hitze vermeiden
Fragen und Antworten, Experte empfiehlt: Akkus nie vollständig entladen

VON JENS DÖLL – Kassel/München

E-Bikes stehen bei den Radfahrern hoch im Kurs. Doch wie bringt man ein E-Bike gut durch den Winter? Wie wird verhindert, dass in der kalten Jahreszeit der Akku leidet? Und wie gefährlich sind die Lithium-Ionen-Akkus, die die E-Bikes mit Strom versorgen?.
Florian Hockel, der beim TÜV Süd in München die Bereiche Licht, Leuchten und Multimediageräte leitet, gibt Tipps – und auch Entwarnung: Generell bewegt sich die Zahl der gefährlichen Vorfälle im Verhältnis zu den sich im Umlauf befindlichen Akkus „in einer äußerst niedrigen Größenordnung“. Zwar steige rein verhältnismäßig die Zahl der Unfälle mit der Zahl der Akkus, doch sei die Unfallwahrscheinlichkeit weiter gering.

Wie schützt man den E-Bikes-Akku im Winter?
Akku-Hersteller, so der TÜV Süd, empfehlen, die Akkus im Winter vom Rad abzunehmen und an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort zu lagern. Bei Minustemperaturen sollte der gelagerte Akku erst vor dem Start wieder am E-Bike angebracht werden.

Wie kann der E-Bike-Fahrer die Lebensdauer der Akkus erhöhen?
Hockel rät dazu, die Lithium-Ionen-Akkus nie vollständig zu entladen, beziehungsweise nie ganz aufzuladen, wenn ihr Ladestand niedrig sei, denn dass schränke die Lebensdauer ein. Am besten sei es, den Ladezustand zwischen 30 & 70 % zu halten. Beim Aufladen sollte immer das Originalgerät verwendet werden. Wichtig sei, den Akku vor starker Kälte und Hitze zu schützen.

Wie transportiert man das E-Bike auf einer Urlaubsreise am besten?
„Egal ob beim E-Bikes-Transport im Auto selbst oder auf einem Fahrradträger am oder auf dem Auto, der Akku sollte vorher entnommen und sicher im Auto verstaut werden, um Beschädigungen zu vermeiden“, sagt Hockel. Bei Bahnreisen sollte man sich vorher beim Bahnanbieter informieren, ob das Rad mitgenommen werden kann. Kompliziert sei die Mitnahme im Flugzeug. Der Experte empfiehlt, sich am Urlaubsort der Einfachheit halber ein E-Bike auszuleihen.

Was muss beachtet werden, um Schäden an den Akkus zu vermeiden?
Beim Transport ist Vorsicht angesagt, sagt Hockel vom TÜV Süd, der Akku sollte niemals fallengelassen werde. „Beim Verdacht, dass er beschädigt ist, lieber sofort einen Fachhändler aufsuchen“. Hinweise auf Schäden können ein aufgedunsener oder stark erhitzter Akku sein. Ein E-Bike sollte nie mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden, da die elektrischen Komponenten feuchtigkeitsempfindlich sind. „Der Wasserstrahl kann in Steckverbindungen oder in Teile des Elektrosystems eindringen“.

Warum können beschädigte Akkus im Ausnahmefall explodieren?
Die Lithium-Ionen-Akkus bestehen aus zwei Kammern, der Kathode und der Anode, erklärt der Südwestrundfunk (SWR) im TV-Magazin SWR-Wissen. Lithium-Ionen als Ladungsträger strömen zwischen diesen beiden Kammern. Damit dies kontrolliert passiert, sind die Kammern mit einer halbdurchlässigen Membrane getrennt. Dieser kann durch Hitze, Produktionsfehler und mechanische Belastung in Mitleidenschaft gezogen werden. Ist er beschädigt, fließen die Ionen sehr schnell und es kommt zu starken chemischen Reaktionen, bei denen in kurzer Zeit viel Energie freigesetzt wird. Dabei können die Akkus sich bis auf bis zu mehreren tausend Grad erhitzen und explodieren.

Welche Vorteile haben Lithium-Ionen-Akkus?
Sie haben viel höhere Lebensdauer als andere Akku-Modelle. Positiv hebt Hockel die geringe Selbstentladung, die etwa bei zwei Prozent im Zeitraum von drei Monaten liegt, hervor. Weiter Vorteile sind geringe Größe und geringes Gewicht. Lithium-Ionen-Akkus sind 60 % kleiner als vergleichbare Nickel-Metalhydrid-Akkus, die noch in Batterien eingesetzt werden. Die nicht mehr zeitgemäßen Nickel-Cadmium-Akkus haben eine starke Selbstendladung und enthalten giftiges Cadmium.

Zum Thema SERVICE:
Lithium-Ionen-Akkus richtig entsorgen!
Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) fordert ein Pfand für Lithium-Ionen-Akkus, um zu verhindern, dass sie im Hausmüll landen – Hintergrund seien Brände, die durch unsachgemäße Entsorgung von Akkus in Müllsortieranlagen und Entsorgungsfahrzeugen entstanden seien.
„Werfen Sie Lithium-Batterien und Lithium-Akkus – wie alle anderen Batterien und Akkus auch – nie in den Hausmüll, sondern in die Batterie- Sammelboxen im Handel“, erklärt das Umweltbundesamt. Die Boxen müsse der Verkäufer aufstellen, dazu seien sie gesetzlich verpflichtet. Die ausgedienten Akkus werden auch von den Vertreibern von Industriebatterien zurückgenommen, so das Umweltbundesamt. So können Akkus fachgerecht recycelt werden.

© zum Thema Service: umweltbundesamt.de

© Quelle: Bericht von Jens Döll
     auf der HNA-Wirtschaftsseite vom 22.10.2019

© Fotos: ebenberg.de-Team

!Batterie herausnehmen bei Transporten und beim Abstellen im eigenen Heimbereich, s. Pfeil!

                                                               

 

Marke Eigenbau!: einen Alukoffer genommen, ihn mit Schaumstoff ausgekleidet und die Batterien dort mit den dazugehörigen Ladegeräten bestückt, auch gleichzeitig die zugehörigen Schlüssel für Fahrrad und Batterien dazu getan. So können die Akkus in einer Schaumstoffschale jeden Transport überstehen und zu Haus wird der Koffer geöffnet an einem sichern Platz abgestellt, im Sommer wie auch im Winter. 

Auch ist dieser Bericht sehr wichtig für uns E-Bike Fahrerinnen/Fahrer                         

 

 

 

 

 

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