Neues aus Elbenberg

was gibt es Neues, wer hat Informationen?

Post in Elben

01.01.19 (Elbenberger Geschichte)

Post in Elben

Bei Bott, Elberberg, war eine Postagentur eingerichtet. Hier wohnte erst der Bürgermeister Hagemeier, der auch Posthalter war. Frau Hagemeiner nahm als Witwe die Poststelle mit in das Buttlarsche Haus (Eckhaus an der Straße?). Es gab dann sogar eine Zeit lang 2 Posthilfsstellen und zwar:

  1. Posthilfsstelle ….. Gemeindenwirtschaft
  2. Posthilfsstelle ….. Hof Heinrich Fischer, Landwirt

Dessen Großvater war 50 Jahre hintereinander Bürgermeister in Elben und zugleich Poststelleninhaber.

1907 kam die Posthilfestelle in die Gemeindewirtschaft; Posthalter war Simon Ritte, Schuhmacher. Im Jahre 1919 übernahm der Maurer Heinrich Knatz die Posthilfsstelle in der Gemeindewirtschaft bis zum Jahre 1925. von 1925 war Heinrich Herzog Posthalter; daher noch das Telephon in der Gemeindewirtschaft. Als Afterpächter kommt dann EubeI Dittmar. Da dessen Frau dies alles nicht bewältigen konnte, bewarb sich 1940 der heutige Kaufmann Knatz um die Postgeschäfte. Nach der Rückkehr des Dittmar Eubel aus russischer Kriegsgefangenschaft des 2. Weltkrieges gab Knatz die Post an diesen ab, der die Poststelle in sein neu erbauten Haus gegenüber dem Höllenschlösschen verlegte. Posthilfsstellenleiter war Dittmar Eubel und Briefträger Fritz Heerdt.

Poststelleninhaber nach Dittmar Eubel war Hermann Orth aus Heimarshausen.

Ursprünglich wurde die Post von Briefträger ausgetragen, mit dem Fahrrad; dann mit dem Auto (Fritz Heerdt) vom Postamt Naumburg aus.

zurück zu Schillers Geschichten

Kommentare sind geschlossen.