Neues aus Elbenberg

was gibt es Neues, wer hat Informationen?

Uwe Förster – Chef auf vielen Bühnen

17.05.20 (Elbenberger Bürger kurz vorgestellt)

 

Chef auf vielen Bühnen

WAS MACHT EIGENTLICH…? Uwe Förster vom TSV Blau-Weiß Elbenberg

Uwe Förster bestritt über 750 Spiele für den TSV Blau-Weiß Elbenberg.
Was macht der 62-jährige ExFußballer eigentlich heute?
Von Geburt an ist Uwe Förster ein waschechter Elbenberger, also mit Elbewasser getauft. Wobei es exakter „ein Elberberger“ heißen muss, auch wenn er das Licht der Welt in Wolfhagen, im damaligen Krankenhaus im Gasterfelderholz erblickte.
Denn neun Jahre nach dem er geboren wurde, schlossen sich die beiden damals noch selbständigen Orte Elben und Elberberg zur Gemeinde Elbenberg zusammen, wurden in 1971 ein Stadtteil von Naumburg. Bis heute ist Uwe Förster seinem Heimatdorf treu geblieben, lebt dort mit seiner Ehefrau Carola, die er vor 36 Jahren zum Traualtar führte. Beide sind Eltern einer Tochter und Großeltern von zwei Enkeln.

Nach dem Realschulabschluss machte er das Fachabitur, studierte Bauingenieurwissen, schloss das Studium aber ohne Prüfung ab. Anschließend arbeitete er in mehreren Unternehmen, seit 2013 ist er beim Landkreis Kassel beschäftigt.

„Boller“, wie er von seinen Freunden nur genannt wird, trug zum ersten Mal mit zehn Jahren das Trikot der C-Jugendmannschaft. Da Elbenberg danach personell keine eigene B- und A-Jugend stemmen konnte, gingen die Elbenberger mit dem TSV Eintracht Naumburg eine Jugendspielgemeinschaft (JSG Naumburg/Elbenberg) ein.
Im Jahr seines 18. Geburtstages wurde er Spieler in der ersten Elbenberger Seniorenmannschaft. Dort spielte er immer auf der Position des Vorstoppers oder Liberos, er war der Chef der Abwehr. Zudem gab es immer wieder Berufungen in die Wolfhager Kreisauswahl. Mit 30 musste er die Stollenschuhe an den sprichwörtlichen Nagel hängen, „mein linkes und rechtes Knie spielten einfach nicht mehr mit.“ Insgesamt hat Uwe Förster für Elbenberg über 750 Spiele absolviert. An eines erinnert er sich noch gut: „Das war in Goddelsheim, da bekam ich zum ersten Mal die rote Karte gezeigt, wobei diese die einzige in meiner aktiven Laufbahn blieb.“ Noch eine sportliche Sache blieb einmalig.
„Um das geforderte Schiedsrichtersoll des Vereins zu erfüllen, legte ich erfolgreich die Schiedsrichterprüfung ab, leitete danach aber nur eine einzige Begegnung.“
Nach Ende seiner kickersportlichen Karriere war er fast zehn Jahre lang Elbenbergs Spartenleiter, gehört bis heute dem Ältestenrat an und war die treibende und bahn blieb.“ Noch eine sportliche Sache blieb einmalig.
„Um das geforderte Schiedsrichtersoll des Vereins zu erfüllen, legte ich erfolgreich die Schiedsrichterprüfung ab, leitete danach aber nur eine einzige Begegnung.“
Nach Ende seiner kickersportlichen Karriere war er fast zehn Jahre lang Elbenbergs Spartenleiter, gehört bis heute dem Ältestenrat an und war die treibende und verantwortliche Kraft beim Bau, zusammen mit dem örtlichen Schützenverein, des neuen Vereinshauses. Aber nicht nur sportlich als Abwehrchef auf dem grünen Rasen profilierte sich Uwe Förster als Macher und Gestalter, sondern auch für sein Heimatdorf und deren Bewohner. Ohne Unterbrechung seit 32 Jahren gehört er dem Magistrat beziehungsweise der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Naumburg an, ist dort seit drei Jahren Vorsitzender der SPDFraktion. Außerdem bekleidet er seit 14 Jahren richtungsweisend und zukunftorientiert über den parteipolitischen Tellerrand hinaus das Amt des Elbenberger Ortsvorstehers. Außer bei den Landfrauen ist er Mitglied und immer gern gesehener Ratgeber in allen örtlichen Vereinen. Für sein ehrenamtliches gesellschaftpolitisches Engagement als mit der treibender Motor und als Mann für alle Fälle im Elbetal wurde er in 2018 mit dem Ehrenbrief des Landes ausgezeichnet.

„Mir und meiner Familie geht es gut“, sagt Uwe Förster. „Was mir jedoch in der aktuellen Coronakrise fehlt, ist die Normalität der Begegnungen und der Kommunikation mit den Menschen.
Deshalb hoffe ich und wünsche mir, dass wir alle gemeinsam die Covid 19-Pandemie möglichst schnell in den Griff bekommen.“

Bild und Text: Reinhard Michl, HNA vom 16. Mai 2020

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