Neues aus Elbenberg

was gibt es Neues, wer hat Informationen?

Kirchlicher Sponsorenlauf (1)

06.09.20 (Allgemein, Kirchengemeinde Elbenberg)

Sponsorenlauf in Elbenberg ,
Bericht & 1. Streckenverlauf

 

 

 

                                                     

Viel vorgenommen hatten sich Elbenbergs evangelischer Gemeindepfarrer Oliver Jusek sowie seine sportlichen Mitstreiter Johannes Knatz, Stefan Klenk, Björn, Dirk und Fabio Förster, Yannik Mosebach, Götz Pfeiffer, Daniel Rosenkranz und Jans Wegner. Denn sie wollten jeweils mit ihrem Fahrrad, die E-Bike-Benutzung war ausgeschlossen, symbolisch auf den Gipfel des höchsten Bergs der Erde, den 8848 Meter hohen Mount Everest strampeln.

Start und Ziel war an der örtlichen Sankt-Martin-Dorfkirche auf einem knapp über fünf Kilometer langen Rundkurs. Wobei die Streckenlänge zweitrangig vielmehr als Herausforderung der Teilnehmer die Bewältigung der 120 Höhenmeter pro Runde Zielvorgabe war.

Um dies zu erreichen, hätten die zehn Biker, der Jüngste war 16, der älteste 51 Jahre alt, zusammen also etwas mehr als 70 Runden in einem vorher festgelegten Zeitrahmen von drei Stunden fahren müssen.

Die Fahrer, beim Passieren des Pfarrhauses immer wieder von vielen Zuschauern angefeuert, bewiesen durchweg Kondition und Durchhaltevermögen. Nach Erreichen der 8848 Höhenmeter stiegen sie keineswegs aus dem Sattel, sondern traten weiterhin in die Pedale, sodass am Ende erreichte 11960 Höhenmeter zu Buche standen.

Rekordfahrer des Tages war dabei der 35-jährige Daniel Rosenkranz mit zwölf Runden, dicht gefolgt vom 16 Jahre älteren Götz Pfeiffer, der zehn Mal den Rundkurs bewältigte.

Auch wenn man am Ende allen die Strapazen ansah, so freuten sie sich doch viel mehr über ihren Erfolg. Einmal, weil sie es geschafft hatten, noch mehr aber, weil es für jede gefahrene Runde in der Spendendose klingelte. Aus dem Familien- und Freundeskreis hatten sich nämlich Sponsoren gefunden, die für jede gefahrene Runde einen vorher ausgemachten Geldbetrag spendeten.

Nach dem ersten Kassensturz direkt vor Ort durch Pfarrer Oliver Jusek gab es erneut Riesenbeifall. Denn insgesamt kam unterm Strich ein Spendenbetrag von 2400 Euro zusammen. Darin enthalten auch 450 Euro der beiden Mitsponsoren Kasseler Sparkasse sowie Raiffeisenbank Hessen-Nord.

Die jetzt zusammengekommenen 2400 Euro müssen aber noch nicht das Ende bedeuten. Denn Pfarrer Oliver Jusek erhofft sich als „Nachbrenner“ der von der Elbenberger evangelischen Kirchengemeinde initiierten Mount-Everest-Fahrradaktion weitere Spenden von örtlichen Privatpersonen und Unternehmen. Die Spendensumme fließt nicht in die eigene Gemeindearbeit ein, sondern wird in voller Höhe der „Helfern vor Ort“ der Naumburger DRK-Bereitschaft zur Verfügung gestellt.

Ursprünglich war geplant, dass sich möglichst viele Teilnehmer mit ihrem Fahrrad für den guten Zweck engagieren. Was jedoch die Coronakrise verhinderte.

Ganz ausfallen lassen wollte man das Projekt aber nicht, deshalb beschränkte man sich auf maximal zehn Fahrer als jeweiliger Vertreter ihres Familien- und Freundeskreises.

Die Teilnehmer

 

     

                                                                              

 

 

 

Quelle: © HNA Wolfhager Allgemeine vom 3. November 2020.

Dem Bericht von Redakteur Michl ist nichts hinzuzufügen und daher beschränken wir uns auf die Streckenfotos.

 

Hier der Fahrtverlauf der Mounten Biker Fahrer und dazu kommt der erste “Starke” Anstieg vor der Kirche und dem Pfarrhaus. Zur Klaus, von “Null” auf “Feste” strampeln, aber ganz fest, etwas für stramme Wadeln. Kleine Verschnaufpause “Im Lochacker”, aber dann wieder fest in die Pedale treten: “Gebt Alles”, hin zum “Walter Ritter Weg” – an die sogenannte “Fünfer Kreuzung”. Im scharfen Linksbogen  ging es dann auf die “Wartberg-Schutzhütte” zu und einen scharfen Rechtsbogen hin zu den “Reddern”, hinter dem Bogen wart ein Schild mit dem Hinweis “Bremsen” angebracht, ging es doch steil ab. Vorbei in einer leichten Linkskurve an den “Rentnerbänken” vorbei am “Sägewerk” hin zum “Dicken Stein”, auf die “Mittelstraße” rechts wieder “Zur Klaus” vorbei an den Zuschauern und der Servicestation steil nach oben und.. links abbiegen nicht vergessen .

1ter Streckenverlauf

Doch bevor es dann gegen 10 Uhr losgehen sollte und konnte, nochmals eine kurze Einweisung von Teamleiter Oliver Jusek.

10 Teilnehmer fanden sich ein, um von der Einweisung zu profitieren um genaues zu erfahren. Es wurden die „Startnummern“ ausgegeben und am Bike angebracht, es ging nicht nach der Nummerierung los zu fahren, sondern der „kräftigere“ hatte das „sagen“. Achja, da gab es noch eine Vorgabe, gegen 13 Uhr wollte man diesen ganzen Sponsorenlauf abschließen, wieviel Runden war jedem selbst überlassen. So fuhren „Alle Teilnehmer“ mit viel Kraft und Teamgeist ihre Runde für Runde die oben angeführte Strecke und dieses ! ohne ! Zwischenfälle. Nicht ganz, ein Biker musste eine kurze Rast an den „Rentnerbänken“ wegen eines „Platten“ einen kurzen Stopp einlegen, ein wenig „fluchend“ bekam er es noch hin und konnte seine Fahrt fortsetzen. Auch insgesamt war zum Schluss dieser sportlich vollbrachten Leistung kein Zwischenfall zu verzeichnen.

Hier ein paar Fotos vom Streckenverlauf von © dieter rohrbach

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil “EINS” des Streckenverlaufs bis hin zum “Servicepunkt” “Fünfer Kreuzung”.
Ab hier folgt “Zeitnah” Teil “ZWEI”.                                                                                                             

 

                                      

 

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